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Über den Autor

Matthias Küntzel

Matthias Küntzel, geb. 1955, verheiratet, ein Sohn, ist Politikwissenschaftler und Publizist und seit 1992 als Politiklehrer an einer Hamburger Gewerbeschule teilzeitbeschäftigt.

2002 erscheint sein Buch “Djihad und Judenhass. Über den neuen antijüdischen Krieg”. 2007 kommt das Buch in einer englischen und einer hebräischen sowie 2009 in einer französischen Übersetzung auf den Markt.
Die englische Ausgabe wird 2007 mit dem Grand Prize des London Book Festivals sowie 2008 mit der Goldmedaille des amerikanischen Independent Publisher Book Award für den Bereich Religion ausgezeichnet.

2003 läd ihn die Universität Yale (New Haven, Connecticut) als keynote-speaker der Konferenz Genocide and Terrorism – Probing the Mind of the Perpetrator ein. In den Folgejahren wird er von weiteren führenden amerikanischen Universitäten zu Vorträgen eingeladen, darunter Stanford (Kalifornien), Brown (Rhode Island), Columbia und Cooper Union (New York).

2004 beginnt seine externe Mitarbeit als associate researcher beim Vidal Sassoon International Center for the Study of Antisemitism (SICSA) an der Hebrew University in Jerusalem.

2005 macht er die Existenz antisemitischer Schriften an den Iran-Ständen der Frankfurter Buchmesse publik und schreibt darüber im Wall Street Journal.
Im selben Jahr tritt er der internationalen Wissenschaftlervereinigung Scholars for Peace in the Middle East (SPME) bei, deren internationalem Vorstand er seit 2006 angehört. In 2007 gehört er zu den Gründern der deutschen Sektion von SPME e.V. und ist dort Vorstandsmitglied.

2006 weitet er seine Medienpräsenz in den USA mit einer Titelgeschichte über Ahmadinejd’s Demons in der Zeitschrift The New Republic aus.

2007 referiert er vor dem Europaparlament in Brüssel sowie in Wien, London und Berlin über die deutschen und europäischen Geschäftsbeziehungen mit Iran und tritt in Oxford als Debattenredner der Oxford Union Society auf.
Im März 2007 macht er mit der „Leeds-Affäre“ international Schlagzeilen. Sein Vortrag über Islamischen Antisemitismus wird aufgrund von Beschwerden von studentischen Muslimen seitens der Leitung der Universität Leeds abgesagt. Nach Protesten aus aller Welt erfolgt im Oktober 2007 die Neueinladung.
In diesem Jahr veröffentlicht er im LIT-Verlag die Aufsatzsammlung “Islamischer Antisemitismus und deutsche Politik” (LIT-Verlag).

2008 ist er Referent beim Global Forum For Combating Antisemitism im israelischen Auswärtigen Amt.
Er präsentiert sein Buch Jihad and Jew-Hatred. Islamism, Nazism and the Roots of 9/11 an zahlreichen amerikanischen Universitäten (u.a. University of California in Los Angeles, Santa Cruz und Irvine, Buffalo University sowie University of Maine at Augusta) sowie beim American Enterprise Institute, dem Israel Project, der Anti Defamation League sowie dem Jüdischen Institut für Nationale Sicherheitsfragen.
Später nimmt er auf Einladung des Centers For Advanced Holocaust Studies des Holocaust Museum in Washington D.C. an einem zweiwöchigen Summer Research Workshop zum Thema Studying Antisemitism in the 21th Century: Manifestations, Implications, Consequences teil.
Im Dezember löst sein Diskussionbeitrag „Das ,Zentrum für Antisemitismusforschung’ auf Abwegen“ einen Kontroverse um die Gleichsetzung von Judenfeindschaft und Muslimfeindschaft aus.

2009 nimmt er als einziger deutscher Experte an der vom britischen Außenministerium veranstalteten London Conference on Combating Antisemitism teil und veröffentlicht beim Berliner wjs-Verlag das Buch „Die Deutschen und der Iran. Geschichte und Gegenwart einer verhängnisvollen Freundschaft“. Im Dezember präsentiert er dieses Buch in einem Vortrag vor dem “Center for Iranian Studies” der Tel Aviv University.

2010 trägt sein Beitrag im Wall Street Journal über die Rolle der Deutsch-Emiratischen Industrie- und Handeslkammer bei der Anbahnung neuer Geschäftsbeziehungen mit Iran via Dubai dazu bei, dass die “Arbeitsgruppe Iran” der Handelskammer ihre Arbeit einstellen muss.

Von 1984 bis 1988 war Matthias Küntzel Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bundestagsfraktion “Die Grünen”.

1991 promovierte er mit summa cum laude im Fachbereich Internationale Beziehungen der Universität Hamburg über das Thema: “Die Bundesrepublik Deutschland zwischen Nuklearambition und Atomwaffen-Verzicht. Eine Untersuchung der Kontroverse um den Beitritt zum Atomwaffen-Sperrvertrag.”

1992 kam “Bonn und die Bombe. Deutsche Atomwaffenpolitik von Adenauer bis Brandt” (Campus-Verlag, Frankfurt/M.) auf den Markt sowie 1995 die englische Übersetzung: Bonn & the Bomb. German Politics and the Nuclear Option (Pluto Press, London).

1997 publizierte er als Co-Autor das Buch „Goldhagen und die deutsche Linke oder: Die Gegenwart des Holocaust“ und initiierte 1999 im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung in Potsdam die Konferenz “Die Goldhagen-Debatte: Bilanz und Perspektiven” mit D.J. Goldhagen, A. Markovits und anderen.

2000 veröffentlichte er das Buch „Der Weg in den Krieg. Deutschland, die Nato und das Kosovo”. Von 1991 bis 1995 war er Redaktionsmitglied der Zeitschrift Bahamas und von 1988 bis 2001 Autor der Zeitschrift konkret.

Seit 2001 recherchiert und publiziert er hauptsächlich über Antisemitismus, Antisemitismus im Islam, Islamismus, Islamismus und Nationalsozialismus, Iran sowie die deutsche und europäische Nahost- und Iranpolitik.

Zu diesem Thema veröffentlichte und veröffentlicht er u.a. in den USA (The Wall Street Journal, The Weekly Standard, Telos, Policy Review, American Foreign Policy Interests), in Israel (The Jerusalem Post, Jewish Policial Studies Review, Nekuda, Antisemitism International), in Italien (Il Foglio), in Frankreich (Le Meilleur des Mondes), in den Niederlanden (Trouw), in Großbritannien (The Times Educational Supplement), in Österreich (Standard), in Schweden (Neo), in Dänemark (weekendavisen), in Norwegen (NIS-Info), in Tschechien (revue politika, Lidove Noviny), in Ungarn (cikkek.soti.ca), in Chile (Que Pasa), in Mexico (Letras Libres), in Nicaragua (La Prensa) sowie in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland wie z.B. Tagesspiegel, Welt, Die Zeit, Merkur, Tribüne, Cicero, Internationale Politik oder Spiegel Online. (Stand: 8. März 2010)